Mastektomie
Die Mastektomie (auch Ablatio mammae oder Brustamputation) bezeichnet die ein- oder beidseitige operative Entfernung der Brustdrüse. Häufigste Indikation ist Brustkrebs, etwa wenn eine brusterhaltende Operation nicht möglich ist oder die Patientin sich bewusst für die Entfernung entscheidet. Weitere Anlässe sind unter anderem eine vorbeugende (prophylaktische) Mastektomie bei erhöhtem genetischem Risiko, etwa durch BRCA-Genveränderungen, oder eine Gynäkomastie beim Mann. Je nach Befund kommen unterschiedliche Formen zum Einsatz — von der einfachen bis zur modifiziert radikalen Mastektomie; ist eine Brustrekonstruktion geplant, können Haut und teilweise auch die Brustwarze erhalten bleiben (haut- bzw. nippelsparende Technik). Ein Wiederaufbau der Brust ist häufig direkt im selben Eingriff oder zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Auch bekannt als: Ablatio mammae, Mammaablation, Brustamputation
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.