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ASA-Klassifikation

Die ASA-Klassifikation ist ein von der American Society of Anesthesiologists (ASA) entwickeltes Schema, mit dem Anästhesistinnen und Anästhesisten den körperlichen Allgemeinzustand vor einem Eingriff einstufen. Sie unterteilt Patientinnen und Patienten in sechs Gruppen – von ASA I (gesund, ohne wesentliche Begleiterkrankung) über ASA II (leichte Allgemeinerkrankung) und ASA III (schwere Allgemeinerkrankung) bis hin zu höheren Stufen mit lebensbedrohlichen Zuständen. Ein angehängtes „E" kennzeichnet Notfälle. Sie dient der groben Abschätzung des perioperativen Risikos und ersetzt keine individuelle ärztliche Beurteilung. Die konkrete Einstufung wird im Vorgespräch zur Narkose individuell besprochen.

Auch bekannt als: ASA-Physical-Status-Klassifikation, ASA-Risikoklassifikation, ASA-Score

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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