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Aspirationsrisiko

Das Aspirationsrisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass Mageninhalt, Speichel oder Flüssigkeit in die Atemwege und die Lunge gelangen. In der Anästhesie ist dieses Risiko von besonderer Bedeutung, da Bewusstseinsverlust, Muskelentspannung und die vorübergehende Aufhebung der Schutzreflexe das Eindringen von Mageninhalt begünstigen können – vor allem während der Ein- und Ausleitung der Narkose. Begünstigende Faktoren können unter anderem ein nicht entleerter Magen, Übergewicht, eine Schwangerschaft oder Reflux sein. Um das Risiko zu verringern, werden Nüchternheitsvorgaben eingehalten; bei erhöhtem Risiko kann ein angepasstes Einleitungsverfahren erwogen werden. Die individuelle Einschätzung wird im ärztlichen Gespräch besprochen.

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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