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Bakterielle Kontamination

Als bakterielle Kontamination bezeichnet man das Eindringen von Bakterien, etwa von der Hautflora, in das Operationsgebiet oder an die Oberfläche eines Brustimplantats. Schon geringe Keimmengen können sich an der Implantatoberfläche ansiedeln und einen sogenannten Biofilm bilden – einen schwer behandelbaren Schleimfilm aus Mikroorganismen. Fachgesellschaften beschreiben einen statistischen Zusammenhang zwischen solchen Biofilmen und der Kapselkontraktur. In herkömmlichen Bakterienkulturen bleiben sie häufig unentdeckt. Zur Vorbeugung werden im Eingriff besondere Hygiene- und Operationstechniken eingesetzt. Das Vorgehen wird im ärztlichen Gespräch individuell besprochen.

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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