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Biofilm

Als Biofilm bezeichnet man eine dünne, schleimige Schicht, in der sich Mikroorganismen – meist Bakterien – auf einer Oberfläche zusammenlagern und in eine selbst gebildete Matrix aus Zuckern und Eiweißen einbetten. Diese Hülle schirmt die Keime gegen das Immunsystem ab und kann sie weniger empfindlich für Antibiotika machen. Biofilme können sich auch auf medizinischen Implantaten bilden und werden im Zusammenhang mit Brustimplantaten als ein möglicher Faktor bei der Entstehung einer Kapselfibrose diskutiert. Ob und wie ein Biofilm im Einzelfall eine Rolle spielt, wird ärztlich individuell bewertet.

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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