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Brustrekonstruktion

Die Brustrekonstruktion bezeichnet die plastisch-chirurgische Wiederherstellung der Kontur der Brust, meist nach einer Mastektomie infolge einer Brustkrebserkrankung. Grundsätzlich stehen zwei Wege zur Verfügung: der Wiederaufbau mit einem Silikonimplantat — bei Bedarf vorbereitet durch einen Gewebeexpander, der die Haut schrittweise vordehnt — oder mit körpereigenem Gewebe (Lappenplastik), etwa vom Unterbauch, Oberschenkel, Gesäß oder Rücken. Eine häufig eingesetzte Eigengewebstechnik ist der DIEP-Lappen, bei dem Haut- und Fettgewebe vom Unterbauch unter Erhalt der Bauchmuskulatur mikrochirurgisch verpflanzt wird. Die Rekonstruktion kann direkt im selben Eingriff wie die Brustentfernung erfolgen (Sofortrekonstruktion) oder zeitversetzt in einer späteren Operation; nach einer Strahlen- oder Chemotherapie wird der Wiederaufbau in der Regel verschoben. Die Brustwarze wird auf Wunsch einige Monate nach der Brustrekonstruktion in einem eigenen Eingriff nachgebildet.

Auch bekannt als: Mammarekonstruktion, Brustwiederaufbau

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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