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Drainage

Als Drainage bezeichnet man die Ableitung von Körperflüssigkeiten oder Gasen über ein vom Arzt eingelegtes System. Nach größeren Eingriffen wird eine Wunddrainage genutzt, um Blut und Wundsekret aus dem Operationsgebiet nach außen zu leiten und so die Wundheilung zu unterstützen. Man unterscheidet Saugdrainagen mit Unterdruck (etwa die Redon-Drainage), Schwerkraftdrainagen und Kapillardrainagen. Eine solche Drainage liegt in der Regel nur wenige Tage und wird anschließend entfernt. Ob im Einzelfall eine Drainage gelegt wird, hängt vom Eingriff und vom Befund ab und wird im ärztlichen Gespräch individuell besprochen.

Auch bekannt als: Wunddrainage, Redon-Drainage

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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