Hautlappen
Als Hautlappen bezeichnet man in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie ein Gewebestück, das aus Haut und angrenzendem Unterhautgewebe besteht und mitsamt seiner Blutversorgung verschoben wird. Man unterscheidet gestielte Lappen, die mit ihren versorgenden Gefäßen verbunden bleiben, und freie Lappen, deren Gefäße mikrochirurgisch neu angeschlossen werden. Hautlappen kommen häufig als ortsnahe Verschiebelappen zur Deckung von Defekten zum Einsatz und bieten meist nur ein geringes Volumen. Welches Verfahren im Einzelfall infrage kommt, wird im ärztlichen Gespräch individuell besprochen.
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.
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