Implantathülle
Als Implantathülle wird die äußere Umhüllung eines Brustimplantats bezeichnet, die das Füllmaterial umschließt und ihm seine Form gibt. Sie besteht in der Regel aus einem weichen Silikonelastomer aus stark vernetzten Polydimethylsiloxan-Polymeren und ist häufig mehrschichtig aufgebaut. Die Oberfläche kann glatt, texturiert oder beschichtet sein. Texturierte Oberflächen werden mit einer im Vergleich zu glatten Hüllen unterschiedlichen Häufigkeit von Kapselfibrosen in Verbindung gebracht. Mit zunehmendem Alter eines Implantats steigt die Wahrscheinlichkeit von Defekten der Hülle, etwa Rupturen. Welche Hüllenart infrage kommt, wird im ärztlichen Gespräch individuell besprochen.
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.
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