Inframammärfalte
Als Inframammärfalte bezeichnet man die Umschlagfalte zwischen dem unteren Brustrand und der vorderen Brustwand. Anatomisch entsteht sie nicht durch ein eigenständiges Band, sondern durch eine Verdichtung von Bindegewebs- und Faszienstrukturen, die die Haut mit den darunterliegenden Schichten verbinden. Sie bildet die untere Begrenzung der Brust und prägt deren Form sowie Kontur. In der plastischen Chirurgie gilt sie als wichtiger Orientierungspunkt, etwa bei der Operationsplanung und der Beurteilung einer Brustptose. Wie ausgeprägt die Falte ist, kann individuell unterschiedlich sein und wird im ärztlichen Gespräch besprochen.
Auch bekannt als: Unterbrustfalte, Submammärfalte, Submammarfalte, inframammary fold, IMF
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.
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