Kapselfibrose
Als Kapselfibrose wird eine Verhärtung der Bindegewebskapsel bezeichnet, die der Körper natürlicherweise um jedes Implantat bildet. Zieht sich diese Kapsel zusammen, kann die Brust fester werden, sich verformen oder Beschwerden verursachen. Laut Angaben des BfArM tritt eine Kapselfibrose je nach Studienlage bei etwa 0,6 bis 17,4 Prozent der Eingriffe auf. Der Schweregrad wird über die Baker-Klassifikation in vier Grade eingeteilt. Die Behandlung reicht je nach Ausprägung von Beobachtung bis zu einem operativen Eingriff.
Auch bekannt als: Kapselkontraktur, capsular contracture
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.