Klasse-I-OP-Saal
Als Klasse-I-OP-Saal wird ein Operationsraum bezeichnet, der nach der Norm DIN 1946-4 für raumlufttechnische Anlagen der Raumklasse I zugeordnet ist. Diese Räume verfügen über eine raumlufttechnische Anlage mit besonders gefilterter Zuluft und werden in der Regel im Überdruck betrieben, um die Belastung der Raumluft mit Keimen zu verringern. Die Raumklasse I wird weiter in Ia und Ib unterteilt: Ia nutzt eine turbulenzarme Verdrängungsströmung mit einem definierten Schutzbereich über dem OP-Feld, Ib eine turbulente Mischlüftung. Welche Ausstattung für einen geplanten Eingriff vorgesehen ist, wird im ärztlichen Gespräch erläutert.
Auch bekannt als: Raumklasse-I-OP-Saal, OP-Saal der Raumklasse I
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.
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