Rippling
Als Rippling bezeichnet man eine wellen- oder faltenförmige Verformung der Implantatoberfläche, die sich nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten unter der Haut abzeichnen kann. Die Falten sind zunächst oft nur tastbar, in ausgeprägteren Fällen auch sichtbar – häufig verstärkt beim Vorbeugen. Begünstigend wirken eine dünne Weichteildeckung mit wenig Drüsen- und Fettgewebe, eine Implantatlage über dem Brustmuskel sowie kochsalzgefüllte oder wenig formstabile Implantate. In der Fachliteratur werden je nach Technik und Ausgangssituation sehr unterschiedliche Häufigkeiten beschrieben. Ob und wie sich Rippling vermeiden oder behandeln lässt, wird im ärztlichen Gespräch individuell besprochen.
Auch bekannt als: Faltenbildung, Wellenbildung
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.
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