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Brustgewebe

Als Brustgewebe bezeichnet man die Gesamtheit der Strukturen, die die weibliche Brust aufbauen. Dazu zählen das Drüsengewebe (Glandula mammaria), das Fettgewebe sowie das stützende Bindegewebe mit den sogenannten Cooper-Bändern. Das Verhältnis von Drüsen- zu Fettgewebe ist individuell sehr unterschiedlich und verändert sich im Laufe des Lebens, etwa durch hormonelle Schwankungen, Schwangerschaft oder Gewichtsveränderungen. Für die Planung einer Brustoperation ist die Beschaffenheit des Brustgewebes ein wichtiger Faktor, da Gewebedicke und -elastizität beeinflussen, welche Verfahren und Implantatpositionen in Frage kommen. Eine ärztliche Untersuchung klärt im Einzelfall, welche Ausgangssituation vorliegt.

Auch bekannt als: Brustparenchym, Mammagewebe

Quellen

Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.

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