Cooper-Bänder
Die Cooper-Bänder (Ligamenta suspensoria mammae) sind bindegewebige Stränge, die das Brustgewebe an der Haut und an der darunterliegenden Brustmuskelfaszie verankern. Sie wirken wie ein natürliches Stützgerüst und tragen wesentlich zur Form und Festigkeit der Brust bei. Mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaften oder bei stärkeren Gewichtsschwankungen können die Cooper-Bänder nachgeben, wodurch die Brust an Spannkraft verliert und absinkt (Ptosis). Bei einer Bruststraffung wird unter anderem das Gewebe neu positioniert, um diesem Erschlaffungsprozess entgegenzuwirken. Die Cooper-Bänder lassen sich operativ nicht vollständig wiederherstellen.
Auch bekannt als: Ligamenta suspensoria mammae, Cooper-Ligamente, Bindegewebsstränge der Brust
Quellen
Fachlich geprüft von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Mehr zum medizinischen Beirat.